Springer stellt auf Mac um

Ja, was der Herr Döpfner so treibt: Apple-Werbung auf Youtube zum Beispiel. Weiß ich jetzt gar nicht, was ich darüber denken soll…
Besonders weiß ich nicht, was ich zur “Schönheit der Geräte” als Grund sagen soll. Stimmt schon, aber als Entscheidung dafür, dass die Mitarbeiter motivierter an die Arbeit gehen? Hmmm… Und das mit der Grafik ist ja nun echt überholt. Aber: Bahnbrechend, immerhin.

(via Twitter)

Hej, aber was ist das für ein alberner Schnitt mitten in dem Film????

06. Juli 2008 von Britta Freith
Kategorien: Journalismus, Marketing, Medien, PR | Schlagwörter: , , | 6 Kommentare

Kommentare (6)

  1. na ja, sie nutzen halt alle Kanäle. Ich find das ok.

  2. OK finde ich das auch. Was mich wundert ist die doch etwas lahme Begründung. Bisher haben die großen Verlage aus finanziellen Gründen nicht gewechselt. Und plötzlich der große Umschwung? Schon seltsam.

  3. Ja, der Schnitt ist mir auch aufgefallen. Sehr seltsam.

    Aber sonst finde ich die Schönheit der Geräte, ergo des Arbeitsplatzes für einen sehr guten, weil motivierenden Grund.

  4. äh. Halte ich, nicht finde. *nixdeutsch*

  5. Also technisch kann ich dir den Schnitt erklären, aber es ist sehr unsauber gemacht: Sie haben die Tonspur geschnitten und anstatt kurz etwas anderes einzublenden (die Hand, die mit dem Stift spielt, das Telefon, der Blick durch die Kamera…) hatten sie nur ein Profilbild und haben das genommen. Im Profil kannst du nicht exakt verfolgen, ob jemand genau das sagt, was du ihm unterlegst. Wenn die Lippen von vorne nicht stimmen siehst du das. Aber es ist komplett platt und außerdem optisch eine helle Katastrophe.

  6. Das mit dem Schnitt ist Massenpsychologisch zu erklären. Der Zuschauer soll sich außerhalb des dialektischen Widerspruchs – Sprecher (hinter der Scheibe) und Zuhörer (vor der Scheibe)- fühlen, also einen (scheinbaren) objektiven Standpunkt sich (ein)bilden (das entspricht dann der Vollmatscheibe) und es funktioniert immer und immer und immer…wieder.

    So geht es nun mal mit dem Beruf des Meinungsbildners und dies im jeden Genere des journalistischen Treibens, es ist (zumeist, fast, völlig) in die ideologische Superstruktur des herrschenden kapitalen Prozesses eingebunden. Also Apple macht wirklich sehr schöne knuffige Computer…wenn man sie sich leisten kann.

    Gruß aus Berlin
    Cornelia Lauterbach

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert